• Allgemein
  • 97
  • 0

Meine Tipps bei Pollenallergie / Heuschnupfen

Meine Tipps bei Pollenallergie / Heuschnupfen

M

Was ist überhaupt eine Allergie?

Eine Allergie ist echt blöd. Das eigene Immunsystem stellt sich nämlich sozusagen gegen dich selbst und reagiert gegen bestimmte harmlose Stoffe total über. So bildet der Körper bei bestimmten Stoffen (auch Allergene genannt) Abwehrstoffe gegen diese Stoffe.

Pollenallergie und Heuschnupfen ist so lästig; vor allem, wenn man es liebt, den Frühling und Sommer draußen zu erleben.

Die Symptome einer Pollenallergie und/oder Heuschnupfen sind ähnlich wie bei einer Erkältung. Man fühlt sich abgeschlagen, ist müde, kann sich schlecht konzentrieren und es können sogar Hautausschläge und asthmatische Beschwerden auftreten. Von letzterem bin ich Gott sei Dank befreit.

Woher weiß ich, dass ich eine Allergie/Heuschnupfen habe und nicht erkältet bin?

Die Symptome ähneln sich sehr, sodass es mitunter echt schwierig sein kann, den Unterschied zu erkennen. Ich selber muss manchmal auch überlegen, ob ich krank bin oder nur eine allergische Reaktion habe.

Was die häufigsten Symptome an Nase und Augen sein können:

-die Nase läuft ständig (das Sekret ist farblos)

-die Nase ist zu, es kann sogar drücken

-häufiges Niesen

-die Nase juckt

-Augen sind gerötet

-Augen jucken und tränen oder brennen

-Augenlider und Bindehaut schwillt an

-Augen sind lichtempfindlich

Meine Tipps, um Heuschnupfen/Pollenallergie zu überleben 🙂

1. Drinbleiben: das offensichtlichste ist, dass du an Tagen mit hohem Pollenaufkommen die Zeit lieber drinnen verbringst und nicht lüftest. Das macht natürlich bei schönem Wetter absolut keinen Spaß, ist wohl aber der effektivste Tipp.

2. Lüften nur zu bestimmten Uhrzeiten: in der Stadt sollte man bei hohem Pollenflug zwischen 6 und 8 Uhr in der Stadt und wenn du auf dem Land lebst, erst nach 19Uhr. In der Zwischenzeit sollten Fenster und Türen immer geschlossen bleiben.

3. Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen: Was ich in den letzten Wochen zu meinem Leidwesen total vergessen und unterschätzt habe. Die Kleidung ist, wenn du draußen warst, mit Pollen behaftet und ziehst du sie in deinem Schlafzimmer aus, befinden sich demnach die gesamten Allergene im Raum. Deshalb: Ziehe dich in einem anderen Zimmer um und lagere die ausgezogene Kleidung nicht im selben Zimmer, in dem du schläfst!

4. Abduschen: Habe ich leider auch unterschätzt und werde ab heute daran denken. Dusch dich nach deinem Tag draußen ab. Wenn du nicht komplett duschen willst, dann spül wenigstens deine Haare mit lauwarmem Wasser aus und wasch dein Gesicht (besonders Augen, Wimpern und Nase) gründlich ab. Es muss nicht mit Shampoo sein, einfaches Wasser tut es auch. Das Problem ist nämlich genau dasselbe wie mit der Kleidung: die Pollen haften auch sehr gut am Haar und wenn du dann ohne abspülen ins Bett gehst, kann es unter Umständen zu allergischen Reaktionen kommen. Ich wachte letztens nämlich auf und fühlte mich wie nach einem sonnigen Tag auf der Wiese: die Augen juckten und tränten, die Nase lief, etc. Tja, ich hatte die Allergene vom Vortag mit ins Bett genommen L .

5. Viel Wasser trinken: ich habe absolut keine Ahnung, ob das wissenschaftlich fundiert ist, aber meiner Meinung nach hilft Wasser. Wenn ich darauf achte, meine mindestens 2 Liter am Tag Wasser zu trinken, habe ich den Eindruck, als ob ich nicht so anfällig für allergische Reaktionen bin; sowohl nahrungs- als auch pollenbedingt. Meine Theorie ist, dass das Wasser meinen Körper richtig schön durchspült und wenn es genug ist, eben auch nicht so eine große Allergenbelastung herrscht. Keine Ahnung, ob es stimmt oder nur Einbildung ist, aber ich werde jetzt im Frühling vermehrt auf meine Wasserzufuhr achten.

6. Installiere einen Pollenfilter im Auto oder halte diesen sauber, wenn du einen bereits hast. Alle ein bis zwei Jahre sollten die Filter gewechselt werden!

7. Hyposensibilisierung: Es gibt auch die Möglichkeit, dem Körper sozusagen beizubringen nicht mehr auf gewisse Allergene überzureagieren. Dazu bekommst du erst wöchentlich, dann monatlich ein Serum mit ebendiesen Allergenen gespritzt. Am besten besprichst du das mit deinem Hautarzt. Ich selbst habe mehrere Hypos hinter mir und konnte leider keine Besserung feststellen. Allerdings habe ich mehrere Allergien, was dafür der Grund sein könnte.

8. Es gibt mittlerweile diverse Anti-Allergiegadgets, die ich gerne testen möchte. Sobald ich etwas Tolles gefunden habe, teile ich es selbstverständlich auf dem Blog.

Leider nehmen Allergien in Deutschland immer mehr zu. Laut www.pollenstiftung.de ist dies auf die gesteigerte Hygiene zurückzuführen. Der Ansatz ist nämlich, dass der Körper bei bakterienarmer Umgebung nicht lernt, mit diversen Schädlingen umzugehen, nicht unterscheiden lernt, was tatsächlich schädlich ist und was nicht, und dementsprechend häufiger versagt. Menschen, die in ländlichen Regionen aufwachsen oder aus sogenannten Dritte-Welt-Ländern sind viel weniger von Allergien und Heuschnupfen betroffen als Städtekinder (in Deutschland). Außerdem gibt es wegen des Klimawandels immer früher und stärkeren Pollenflug als noch vor einigen Jahrzehnten.

Was sind Kreuzallergien:

Wenn du eine Pollenallergie hast, bist du höchstwahrscheinlich auch gegen bestimmte Nahrungsmittel allergisch, die eine ähnliche Proteinstruktur aufweisen. Z.B. wenn du auf die Haselpollen allergisch bist, wirst du wahrscheinlich auch gegen vieles Frischobst und Haselnüsse allergisch sein.

Photo by Nine Köpfer on Unsplash

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

drei × 1 =